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Pressemitteilung

Neues Gewerbegebiet

„Angelholz II“ in Schefflenz fertiggestellt

RBS wave schafft mit neuem Areal Raum für Betriebe und Arbeitsplätze

Schefflenz, 15. September 2026. Die Gemeinde Schefflenz im Neckar-Odenwald-Kreis nimmt mit der feierlichen Übergabe am 15. September 2026 das neu erschlossene Gewerbegebiet „Angelholz II“ offiziell in Betrieb. Auf rund 4,7 Hektar Baufläche entstehen flexibel nutzbare Gewerbestandorte mit moderner, zukunftsfähiger Infrastruktur. Die Erschließung und die technische wie kaufmännische Projektsteuerung lagen bei der RBS wave GmbH, einem Unternehmen der Netze BW, im Schulterschluss mit der Gemeinde und regionalen Planungspartnern.

Projekt im Zeitplan abgeschlossen

Das neue Gebiet umfasst insgesamt rund 5,62 Hektar Erschließungsfläche, davon etwa 4,71 Hektar Baufläche. Die Bauzeit für die Erschließung betrug rund zehn Monate und dauerten von November 2025 bis August 2026 an – das Projektteam lag damit im vorgesehenen Zeitplan.

Basis für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze

Mit dem Gewerbegebiet ‘Angelholz II’ schafft die Gemeinde Schefflenz die Grundlage dafür, dass sich bestehende Betriebe weiterentwickeln und neue Unternehmen in die Gemeinde kommen können. Die neuen Flächen sind ein wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Zukunft und für zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort. „Die Zusammenarbeit mit RBS wave und den beteiligten regionalen Partnern hat reibungslos funktioniert und unsere Verwaltung spürbar entlastet.“ bestätigt Sebastian Waltenberger, Bauamtsleiter der Gemeinde Schefflenz.

RBS wave steuert technische und kaufmännische Erschließung

Als Erschließungsträger übernahm RBS wave die technische und kaufmännische Projektsteuerung für das Baugebiet und koordinierte die Gesamterschließung. Dazu gehörten der Straßenbau, die Kanalisation sowie die Erdarbeiten für Wasserversorgung und Straßenbeleuchtung. Bereits im Vorfeld der eigentlichen Baumaßnahmen führte RBS wave gemeinsam mit dem Vermessungsbüro Schwing, Hecht & Dr. Neureither erfolgreich Eigentümergespräche zur Grundstücksneuordnung durch. Dadurch konnte die Gemeinde die Flächen effizient strukturieren und frühzeitig Klarheit für Grundstückseigentümer*innen und künftige Gewerbeansiedlungen schaffen.

„Kommunen brauchen für die Entwicklung ihrer Gewerbestandorte verlässliche Partner, die komplexe Infrastrukturprojekte sicher und termingerecht umsetzen“, sagt Michael Berghoff, Projektleiter bei der RBS wave GmbH. „Mit ‘Angelholz II’ zeigen wir gemeinsam mit der Gemeinde Schefflenz, Netze BW und den regionalen Planungs- und Bauunternehmen, wie moderne und leistungsfähige Gewerbeflächen im ländlichen Raum entstehen können – inklusive Glasfaseranschluss und einer zukunftsfähigen technischen Erschließung.“

Glasfaseranschluss sichert moderne Standortqualität

Für eine moderne Standortqualität sorgt die technische Infrastruktur im neuen Gewerbegebiet. Die Deutsche Telekom AG versorgt „Angelholz II“ mit Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude (FTTH). Damit steht Unternehmen eine leistungsfähige digitale und energiewirtschaftliche Basis zur Verfügung, die die Ansiedlung und Weiterentwicklung verschiedener Gewerbebetriebe unterstützt.

Enge Zusammenarbeit mit regionalen Planungspartnern

In die Planung und Umsetzung des Projekts waren zahlreiche regionale Partner eingebunden. Die Erschließungsplanung verantwortete das Ingenieurbüro Sack & Partner aus Adelsheim. Der Bebauungsplan wurde vom Ingenieurbüro IFK in Mosbach erarbeitet. Den Umweltbericht sowie artenschutzrechtliche Untersuchungen erstellten Wagner + Simon Ingenieure, ebenfalls aus Mosbach. Die Vermessungsleistungen erbrachte das Vermessungsbüro Schwing, Hecht & Dr. Neureither aus Mosbach. Für den Tief- und Straßenbau zeichnete Wolff & Müller GmbH & Co. KG, Niederlassung Waldenburg, verantwortlich. Die Bauleistungen wurden im vorgegebenen Zeitplan abgeschlossen.

Gewerbeflächen stehen für Ansiedlungen bereit

Mit der vollständigen Erschließung von „Angelholz II“ steht der Gemeinde Schefflenz nun ein weiteres, erfolgreich fertiggestelltes Gewerbegebiet zur Verfügung. Interessierte Unternehmen können sich für Informationen zu verfügbaren Gewerbeflächen an die Gemeindeverwaltung Schefflenz wenden.

Über die RBS wave

Die RBS wave GmbH mit Sitz in Stuttgart ist ein Unternehmen der Netze BW und Partnerin von Kommunen, Stadtwerken und Zweckverbänden bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten. Das Leistungsspektrum reicht von der Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten über Wasserver- und -entsorgung bis hin zu Ingenieur- und Beratungsleistungen rund um Energie- und Netzinfrastruktur.

Über die Netze BW GmbH

Die Netze BW GmbH steht für eine sichere Versorgung in Baden-Württemberg und kundennahen Netzservice. Sie ist das größte Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg und eine Tochtergesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Als Verteilnetzbetreiber betreibt die Netze BW insgesamt knapp 100.000 Kilometer lange Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze für 2,37 Millionen Netzkund*innen im Land sowie das Gasverteilnetz für rund 104.000 Netzkund*innen. Außerdem erbringt und vertreibt die Sparte Dienstleistungen netznahe und kommunale Dienstleistungen für Kommunen und Stadtwerke. Das Unternehmen hat an rund 90 Standorten in Baden-Württemberg mehr als 5.800 Mitarbeitende sowie 800 Auszubildende und Studierende.

Im Auftrag der Netze BW GmbH:

Maike Hagedorn

Pressesprecherin

Ressort- und Unternehmenskommunikation

EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Telefon: 0711 289-88249

E-Mail: presse(@)netze-bw.de

Angelholz II - Raum für Zukunft

Sie suchen Raum für Ihr Unternehmen?
Im neuen Gewerbegebiet Angelholz II bieten wir attraktive und bedarfsgerecht zugeschnittene Gewerbeflächen
für Handwerk, Produktion, Gewerbe und Dienstleistungen.

Raum für Ihre Entwicklung

Passende Grundstücke
Die Grundstücksgröße wird auf den tatsächlichen Bedarf Ihres Unternehmens abgestimmt.

Perspektive für Wachstum
Bei nachvollziehbarem Entwicklungspotenzial kann eine angrenzende Fläche zeitlich befristet reserviert werden.

Faire Konditionen
Alle Grundstücke werden zu einem einheitlichen Festpreis vergeben.

Kurze Wege
Von der ersten Idee bis zum Kaufvertrag begleitet Sie die Gemeindeverwaltung persönlich.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Handwerk
  • produzierendes Gewerbe
  • Dienstleistungen
  • Betriebserweiterungen und Betriebsverlagerungen
  • regionale Unternehmen
  • Neuansiedlungen mit nachhaltigem Beitrag zum Standort

Die Gemeinde möchte die begrenzten Flächen insbesondere Unternehmen zur Verfügung stellen, die Arbeitsplätze schaffen, ausbilden, langfristig investieren und verantwortungsvoll mit der verfügbaren Fläche umgehen.

  • regionale Verbundenheit;
  • dauerhaft geschaffene oder gesicherte Arbeitsplätze;
  • Ausbildungsplätze;
  • wirtschaftliche Leistungsfähigkeit;
  • erwarteter langfristiger Gewerbesteuerbeitrag;
  • effiziente Flächennutzung;
  • Verhältnis von Grundstücksgröße zu Vollzeitarbeitskräften;
  • geplante Bebauung beziehungsweise Grundflächenzahl.

Die Gewerbeflächen gehören zu den letzten größeren gewerblichen Entwicklungsflächen der Gemeinde. Sie sollen deshalb nicht für Nutzungen mit dauerhaft hohem Flächenbedarf und gleichzeitig geringer Arbeitsplatzdichte oder geringer kommunaler Wertschöpfung eingesetzt werden.

Nicht vorgesehen sind insbesondere:

  • großflächige Logistik- und Speditionsbetriebe;
  • reine Lager- und Umschlagbetriebe;
  • Vergnügungsstätten;
  • Spielhallen;
  • Wettbüros.

1. Unverbindliches Erstgespräch
Kennenlernen des Unternehmens, des Vorhabens und des ungefähren Flächenbedarfs.

2. Vorstellung des Vorhabens
Einreichung der erforderlichen Unternehmens- und Projektdaten.

3. Grundsatzentscheidung des Gemeinderats
Prüfung anhand der Vergabegrundsätze. Die positive Grundsatzentscheidung schafft eine verlässliche Grundlage für die weitere Planung.

4. Planung, Grundstückszuschnitt und Kaufvertrag
Nach Vorlage einer genehmigungsfähigen Planung wird das Grundstück entsprechend dem Flächenbedarf gebildet und vermessen.

Diese Informationen sollten als Checkliste zum Herunterladen oder Abhaken dargestellt werden:

  • kurze Unternehmensvorstellung;
  • geplante Investitionssumme;
  • regionaler Bezug;
  • Art und Zahl der geplanten beziehungsweise gesicherten Arbeitsplätze in VAK;
  • Angaben zu Ausbildungsplätzen;
  • wirtschaftliche Kennzahlen der vergangenen drei Jahre, bestätigt durch das Steuerberatungsbüro;
  • gewünschte Grundstücksgröße;
  • Beschreibung und einfache Skizze der geplanten Bebauung;
  • besondere Anforderungen an das Grundstück.

Für die erste Vorhabenbeschreibung sind noch keine kostenpflichtigen planerischen Leistungen erforderlich.

„Checkliste Vorhabenbeschreibung herunterladen“

Langfristig könnte daraus auch ein digitales TYPO3-Formular werden. Für den Start reicht aber wahrscheinlich eine gut strukturierte Word- oder PDF-Vorlage.

  • Lageplan;
  • Bebauungsplan;
  • textliche Festsetzungen;
  • örtliche Bauvorschriften;
  • Standortbroschüre;
  • Checkliste für Interessenten;
  • gegebenenfalls Informationen zur Erschließung.

Die umfangreichen förmlichen Bebauungsplanunterlagen sollten nicht direkt auf der Vermarktungsseite aufgelistet werden. Besser ist ein Link:

Alle Unterlagen zum Bebauungsplan aufrufen

Sie interessieren sich für das Angelholz?

Sprechen Sie uns frühzeitig an. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob Ihr Vorhaben und der Standort zueinander passen.